|
|
 |
|
 |
| | | | | | Beschreibung | Eine phototoxische Dermatitis lässt sich klinisch nur schwierig von einer photoallergischen Dermatitis unterscheiden. Dies ist dadurch begründet, dass viele Substanzen in der Lage sind, sowohl phototoxische als auch photoallergische Reaktionen hervorzurufen. | | | | Ursache | Photosensibilisierende Substanzen können von außen oder von innen über den Blutweg in die Haut gelangen und führen zu einer verstärkten Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen (meist UV-A) oder in sehr seltenen Fällen auch gegenüber sichtbarem Licht. Schon auf kleinste UV-Dosismengen reagiert die Haut überempfindlich. | | | | | | | |
Einige Merkmale helfen bei der Unterscheidung:
| | Phototoxische Lichtdermatose | Photoallergische Lichtdermatose | | Symptome | Das Erscheinungsbild ist gekenn-zeichnet durch einen verstärkten Sonnenbrand, Blasen und eine Pigmentierung der Haut.
Die Hautveränderung beginnt Minuten bis Stunden nach der Lichtexposition.
Die benötigte Dosis der Photosensibilisatoren ist sehr groß.
Die Symptome treten bereits nach einmaligem Kontakt und begrenzt auf das exponierte Areal auf. | Das Erscheinungsbild ist gekennzeichnet durch eine Exzemreaktion, Blasen und eine Pigmentierung.
Die Hautveränderung beginnt erst nach 24 Stunden und mehr nach der Lichtexposition.
Die benötigte Dosis der Photosensibilisatoren ist klein.
Die Symptome treten nicht nach einmaligem Kontakt auf. Eine Streuung der Symptome ist möglich. | | | | |
| Maßnahmen | Auslösende Medikamente bzw. äußerlich einwirkende photosensibilisierende Substanzen sollten gemieden werden. | | Prophylaxe | Unbedingt sollte bei der Einnahme von Medikamenten auf mögliche UV-Unverträglichkeit geachtet werden.
Der Arzt kann oft ein anderes Medikament verordnen, falls eine Sonneneinwirkung nicht vermieden werden kann.
|
weiter...44 |
|
|
 |
|